Das optimale Schlafklima im Bett

 

Das optimale Schlafklima wird individuell unterschiedlich wahrgenommen. Jeder Mensch ist anders, aber grundsätzlich läßt sich tendenziell schon feststellen, daß häufig Männer und Frauen einen unterschiedlichen Wärmebedarf haben. Meist bevorzugen Frauen mehr Wärme als Männer. Ein Grund liegt oft im tendenziell höheren Anteil von Muskelmasse bei Männern.

Das Schlafklima entsteht durch die Temperatur des Raumes, der Raumarchitektur und teils damit einhergehend der Lüftungsmethode (Frischluftgehalt) und der wahl des Schlafsystems mit den entsprechenden Schlaftextilien.
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Angefangen bei voneinander abweichenden Wohlfühl -Temperaturen des Raums, verschiedenen Lüftungsmethoden bis hin zur Auswahl der geeigneten Bettdecke. Die Raumtemperatur sollte sich im Bereich zwischen 16° und 20° C bewegen. 40 – 50% Luftfeuchtigkeit sind ebenfalls ein guter Wert, verbunden mit einer leichten Luftzirkulation – zugluft sollte dagegen klar vermieden werden. Ein regelmäßiges Lüften ist wichtig. Nach der erholsamen Nacht sollte das Schlafzimmer für mindestens 20 Minuten intensiv mit weit geöffneten Fenstern gelüftet werden (übrigens lohnt es sich für eine optimale Schlafsituation, auch vor dem Schlafengehen das Zimmer einmal kurz und intensiv zu lüften). Beim Lüften darauf achten, daß die Matratze auch ordentlich von der Decke befreit wurde und ungehindert Feuchtigkeit und Wärme wieder abgeben kann. Eine dauerhaft schlecht abgelüftete Matratze wird nicht nur auf Dauer durch ggfs. im schlimmsten Falle Ansammlung von Feuchtigkeiten zu einem Schimmel – Herd und dadurch klar gesundheitsschädlich, zusätzlich wird auch die mögliche Lebensdauer der Matratze stark beeinträchtigt!

Grundsätzlich ist auch von Vorteil für die dauerhafte Funktion der Matratze, wenn sie auch während der Nutzung eine bestmögliche Chance auf permanente Belüftung und Ablüftungsmöglichkeit hat. das Erreicht man durch die Nutzung atmungsaktiver Bett – Materialien. Erholsamer Schlaf durch ein optimal belüftetetes Schlafsystem: Das Schlafsystem besteht aus verschiedenen Komponenten, die sich alle nicht nur in ergonomischer Hinsicht, sondern auch von den klimatisierenden Eigenschaften her, perfekt ergänzen sollten. Beginnen wir von unten nach oben:

Die Unterfederung: Ob durch einzelne Federleisten mit entsprechenden Zwischenräumen zur Belüftung oder auf andere technische Weise gelöste Unterfederungesarten – in jeden Fall muß eine Unterfederung in der Lage sein, Frischluft zuzuführen und verbrauchte Luft abzugeben. Daher sollte auch bei Nutzung von Stauräumen unter dem Bett immer darauf geachtet werden, daß die Luftzirkulation dennoch nicht allzu sehr eingeschränkt wird.

Die Matratze: Sie wird richtig gefordert. Der Schläfer gibt im Durchschnitt pro Nacht ca. 0,5 Ltr. Flüssigkeit über die haut an die Matratze ab. Bei Menschen, die stark schwitzen oder bei hochsommerlichen Temperaturen oder bei Krankheit ist es noch deutlich mehr. Auf 8 Jahre Nutzung hochgerechnet mußte eine Matratze in dieser Zeit ca. 1.500 Ltr. Flüssigkeit transportieren (entsprechende Rückstände wie Körpersalze, Staubteilchen und Schuppen bleiben größtenteils zurück). Also sind gute atmungsaktive Matratzen sehr erstrebenswert, weil sie den Aufenthalt im Bett nicht nur gefühlt und subjektiv angenehmer machen, sondern real für ein trockeneres, gesünderes Schlafklima sorgen (Negativbeispiel: feuchtwarmes/feuchtkühles Schlafklima= fördert Rheumatische Beschwerden).

 

 

Wind und Hygiene im Schlafzimmer

 

Bausteine eines Schlafsystems

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Atmungsaktive Auflagen: Für manche Menschen, die intensiv schwitzen kann unter Umständen eine spezielle atmungsaktive Auflage von Nutzen sein, um aufkommende Mengen an überschüssiger Wärme und Feuchtigkeit zu einem gewissen teil direkt an die Umluft abzugeben, damit nur ein geringerer Teil von der Matratze verarbeitet werden muß.

Die Steppdecke: Auch dieser Teil des Schlafsystems ist für das gesamte Schlafklima von entscheidender Bedeutung! Hier befindet sich der Körper in der eigentlichen Schlafhülle, hier fühlt er die „Nestwärme“ und das entsprechende Klima am intensivsten. Ob man also in seinem Bett friert oder schwitzt… oder eben ein perfekt abgestimmtes Schlafklima vorfindet, ist auch eine Frage der richtigen atmungsaktiven Zudecke.

Schlafforscher haben festgestellt, daß ein großer Anteil der Frage, warum viele Menschen auf ihren (teils recht teuren) Matratzen so schlecht schlafen (neben unpassenden ergonomischen Bedingungen), damit zu beantworten ist, daß der Körper aufgrund schlechter klimatischer Bedingungen nicht zu einem erholsamen Schlaf finden kann.

DIE SCHLAF PROFIS.

 

 

 

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